Radsport-Wetten

Radsport ist ein sehr alter und traditionsreicher Sport. Das Radrennen Tour de France gibt es länger als den FC Schalke: seit 1903. Radsport-Wetten werden manchmal etwas stiefmütterlich behandelt. Zu sehr sind manche Sportwetten-Anbieter auf Fußball und Tennis fokussiert. Dabei gibt es viele Radrennen-Fans, die ihr Expertenwissen mit ein paar gut gesetzten Wetten testen möchten.

Wir schauen uns an, was das Angebot der Wettanbieter auf Radrennen hergibt, auf welche Events man dabei im Rennkalender zu achten hat und wie man eine erfolgreiche Wett-Strategie entwickelt.

Über Radsport-Wettquoten

Im Radsport gibt es viele unterschiedliche Kategorien. Bei den Radsport-Wettquoten ist es zunächst wichtig, dass man die verschiedenen Wettangebote versteht.

Wetten auf den Gesamtsieger einer Tour

Die populärste Wette ist vielleicht auch die Einfachste. Der Sieger einer Tour ist meist der einzige Radsportler, der uns im Gedächtnis bleibt und sich am besten einprägt. Das bekannteste Element im Radsport ist daher das Gelbe Trikot. Dieses gebührt dem Gesamtsieger der Tour de France und darauf schließen Spieler die Gesamtsieger-Wette ab.

Gleichzeitig ist es so, dass der Kreis der Favoriten bei den Online-Sportwetten recht überschaubar ist. Große Teile des Teilnehmerfeldes haben praktisch keine Chance auf den Sieg in der Gesamtwertung. Der Platz an der Sonne wird unter wenigen Fahrern ausgemacht. Vielen Radrennfahrern kommt eine unterstützende Rolle zu: Sie arbeiten für ihren stärkeren Teamkollegen, um diesem bessere Siegchancen zu ermöglichen.

Um die Wetten auf den Gesamtsieger einer Tour etwas abwechslungsreicher zu gestalten, haben sich die Wettanbieter Alternativen überlegt. So kann man bei vielen Wettseiten auch darauf wetten, ob ein Fahrer zum Beispiel unter die Top 3 kommt. Weiterhin sind Online-Wetten darauf möglich, zu welchem Team der Tour-Sieger gehören wird.

Wetten auf den Etappensieg

Eine Tour ist immer in verschiedene Etappen unterteilt. Diese finden in der Regel täglich statt und man kann jeweils auf den Tagessieger wetten. Bei den Online-Sportwetten kommt es stets darauf an, was für ein Etappen-Typ gefahren wird. Es gibt nämlich Fahrer, die auf den flachen Strecken sehr stark sind, während andere in den Berg-Etappen besser zurechtkommen. Wiederum andere Teilnehmer sind ausgezeichnete Zeitfahrer.

Was ebenfalls immer bedacht werden sollte, ist die aktuelle Situation. Die Momentaufnahme kann entscheidend für den Ausgang des Rennens sein. Faktoren wie die Gesamtwertung spielen oft eine Rolle für den Ablauf einzelner Etappen. Auch die Kraftreserven der Teamkollegen können einen Einfluss auf das Abschneiden eines einzelnen Fahrers haben.

Analog zu den Wetten auf den Gesamtsieg gibt es auch bei Etappen-Wetten einige Abstufungen. So sind auch hier Platzwetten möglich, zum Beispiel eine Wette wie „Roger Kluge kommt beim Zieleinlauf unter den ersten 3.“

Head-to-Head-Wetten (H2H)

Bei sogenannten Head-to-Head-Wetten lässt man immer zwei Fahrer des Gesamtfeldes virtuell gegeneinander antreten. Man wettet auf einen der zwei Fahrer. Sind also Roger Kluge und Simon Reschke in einer Head-to-Head-Wette, dann setzt man darauf, welcher der Beiden besser abschneidet.

Diese Head-to-Head Wetten können sich entweder auf die Gesamtwertung oder auf einzelne Etappen beziehen. Im Rahmen einer entsprechenden Gesamtwertungs-Wette muss man also den Fahrer tippen, der nach der letzten Etappe das bessere Gesamtergebnis erzielt. Bei Etappen-Wetten sagt man dementsprechend die bessere Tagesplatzierung voraus.

Meistens versehen die Wettanbieter in den Head-to-Head-Wetten zwei ungefähr gleich starke Fahrer mit Quoten. Diese liegen dann oft zwischen 1,70 und 2,00. Es kann jedoch auch vorkommen, dass es einen klaren Favoriten und einen Außenseiter gibt.

Wetten auf eine bestimmte Wertung innerhalb einer Tour

Bei einer Tour gibt es traditionell nicht nur den Gesamtsieger zu ermitteln. Hinzu kommen weitere Wertungen wie die Bergwertung und Sprint-Wertung. Diese sind jeweils offizielle Titel, die am Ende ein Fahrer gewinnt.

Bei der Tour de France trägt der Führende in der Sprintwertung das Grüne Trikot und der Sieger der Bergwertung bekommt das Gepunktete Trikot verliehen. Auch auf diese offizielle Teilwertung kann man online wetten, sei es mit Sieg- oder mit Platzwetten.

Die Kombinations-Wetten

Kombinations-Wetten sind beim Radsport kaum möglich. Das liegt daran, dass die Wettanbieter bestimmte Sperren in die Wetten einbauen. So kann man nur Wetten miteinander kombinieren, die nichts miteinander zu tun haben. Dies ist bei den Wetten auf eine bestimmte Tour immer gegeben.

Die Pre-Live- und Live-Wetten:

Was speziell bei den Radrennen-Touren sowie bei einzelnen Etappen sehr dynamisch ist, sind Live-Wetten. Es steht eine Fülle an Informationen zeitgleich zur Verfügung und diese Infos werden laufend aktualisiert. Das macht das Radsport-Wetten während der Rennes sehr attraktiv. Natürlich steht im Kern des Interesses meistens die Frage, wer die laufende Etappe gewinnt. Darüber hinaus geben Head-to-Head-Wetten in den Radsport Live-Wetten einem Radrennen die richtige Würze.

Weitere Disziplinen: Bahnrad-Rennen

Als Unterkategorie des Radsports seien hier auch die Bahnrad-Rennen genannt. Die herausragende Veranstaltungsform auf dem Bahnrad ist das Sechstagerennen. Trotz des hohen Prestige-Werts sind Wetten auf ein Sechstagerennen eher die Ausnahme.

Zu den Bahnrad-Wettbewerben der Olympischen Spiele sind Wetten recht beliebt. Besonderer Aufmerksamkeit erfreut sich dabei die Disziplin der Verfolgungsjagd. Außerhalb der ganz großen Turniere haben sich Wetten auf diese Form des Radsports bislang nicht etabliert.

So bekommt man Radsport Wett-Tipps

Der richtige Ort, um sich Radsport Wett-Tipps zu holen, ist ein Wettportal. Dabei handelt es sich um Webseiten im Internet, auf denen Expertentipps präsentiert werden. Zudem ist oft ein Forum angeschlossen, in dem man sich zum Thema Sportwetten austauschen kann.

Manche Leute haben kein Interesse an einem solchen Wettportal. Anstatt die Tipps anderer zu spielen, wollen sie lieber selbst entscheiden, was eine gute Wette ist. Ob man Radsport-Wetten nach Bauchgefühl setzt oder sich jede Menge Statistiken und Renn-News anschaut: Es ist immer toll zu sehen, wenn eine Wette trifft. Manchmal können Radsport Wett-Tipps beim Finden einer guten Quote tatsächlich helfen.

Wie man auf Radsport wettet

Radsport-Wetten sind bei Weitem nicht so prominent vertreten wie andere Sportarten. Wenn man zum Beispiel auf Fußball wetten möchte, braucht man nur auf die Seite eines beliebigen Wettanbieters zu gehen. Das Erste, was man erblickt, werden in der Regel Wetten auf Fußball sein.

Nach Radsport-Wetten muss man schon suchen. Die Eventauswahl wird normalerweise linksbündig auf der Seite des Wettanbieters angezeigt. Bei vielen Seiten sind die einzelnen Sportarten alphabetisch geordnet. Wir suchen dann entweder nach Radsport oder nach Radrennen, je nachdem, wie die Bezeichnung auf der Webseite lautet. In jedem Fall jedoch beginnt es mit dem Buchstaben R.

Manche Seiten sind zwar alphabetisch geordnet, haben dabei aber die Reihenfolge der Sportarten auf Englisch. Das ist etwas amateurhaft, kann aber immer noch vorkommen. In diesem Fall sind Radsport-Wetten unter C (wie Cycling) zu finden. Mancher Anbieter hat auch gar keine alphabetische Ordnung, sondern die Sportarten nach (subjektiver) Wichtigkeit geordnet.

Bei größeren Events lohnt es sich immer, bei den Radsport Live-Wetten reinzuschauen. Während die drei großen Touren im Jahreskalender laufen, werden stets zahlreiche Live-Quoten auf die Fahrer angeboten. Dazu geht man normalerweise nicht über den Eventbaum. Fast alle Wettanbieter haben eine eigene Kategorie für die aktuell laufenden Live-Wetten.

Der Radsport-Kalender

Was Sportwetten betrifft, sind Radrennen ein sehr selektiver Sport. Auf die großen Events gibt es ein gutes Wettprogramm und ein relatives hohes Wettvolumen. Außerhalb dieser wenigen Höhepunkte bietet kaum ein Buchmacher überhaupt Quoten auf die Rennen an. Werfen wir nun einen Blick auf die größten Wett-Events im Radsport-Kalender.

Das erste Highlight: Giro d’Italia

Jedes Jahr im Mai fällt der Startschuss für die große Radsport-Saison. Der Giro ist der erste Leckerbissen des Jahres und verläuft im gewohnten Rahmenprogramm der großen Touren. Er erstreckt sich über 23 Tage, wobei nur 2 Tage Pause vorgesehen sind. Daraus ergibt sich, dass an 21 Tagen gefahren wird. Neben den Tour-Wetten kann man beim Giro d’Italia 21 mal auf Etappen-Ereignisse setzen.

Der wichtigste Event: Tour de France

Die Tour de France ist das unbestrittene Highlight der Radsport-Saison. Was Wimbledon im Tennis ist, das ist die Tour de France bei den Radrennen. Es ist wenig überraschend, dass der Juli auch für Radsport-Wetten der beste Monat ist. In letzter Zeit ging die Tour immer auch durch Deutschland, was dieses Groß-Ereignis für uns noch spannender macht. Bis heute ist Jan Ullrich der einzige Tour-Gewinner aus Deutschland.

Saisonabschluss: Vuelta a España

Den Saisonabschluss der großen Touren bildet die spanische Vuelta a España. Meistens fällt der Startschuss Ende August. Die Fahrer haben also nur eine kurze Regenerations-Pause nach der harten Tour de France. Da die Fahrer zu diesem Zeitpunkt über sehr unterschiedliche Kraftreserven verfügen, kann es gerade bei dieser Tour zu Überraschungen kommen. Tatsächlich gilt die Vuelta im Volksmund als die Tour der Außenseiter.

Gewinnstrategien bei Radsport-Wetten

Zwei oder drei kleine Wetten auf ein Event zu platzieren, das man gebannt verfolgt, kann den Unterhaltungswert steigern. Wenn man jedoch konsequent darauf abzielt, mit dem Wetten einen Gewinn zu erzielen, sollte man sich etwas ausführlicher mit der Materie befassen.

Klar ist, dass man immer gewinnen oder verlieren kann, weswegen man keine feste Gewinnerwartung haben sollte. Gern stellen wir ein paar Tricks, Tipps und Kniffe vor, wie man seine Chance bei den Radsport-Wetten etwas verbessern kann.

Niedrige Quoten versus hohe Quoten

Bei niedrigen Quoten ist es eigentlich typisch, diese in einer Kombiwette zu spielen. Da das bei Radsport-Wettenmeistens wegfällt, empfehlen wir, Favoriten-Wetten nur in Ausnahmefällen zu spielen. Gewinnpotenzial haben da die Außenseiter-Wetten mit höheren Wettquoten. Wenn man eine gute Expertise mit dem richtigen Riecher kombiniert, kann sich das mit etwas Glück am Ende auszahlen. Unser Tipp: Bei den Radsport Live-Wetten gibt es immer mal wieder Ausreißer-Quoten, die sich lohnen.

Nutzen von Bonus-Angeboten

Gerade zu großen Wett-Ereignissen wie der Tour de France vergeben die Wettanbieter gern einen Bonus. Das kann in Form von Einzahlungsbonus sein oder auch als Freiwette. Darüber hinaus kann es sich immer lohnen, Willkommensangebote neuer Anbieter zu prüfen. Dabei sollte man nicht nur auf den Bonusbetrag achten, sondern auch auf die Bonusbedingungen. In einem Wettportal kann man stets nach guten Bonus-Angeboten aus Deutschland Ausschau halten.

FAQ

Vor allem unterscheiden sie sich in der Fülle an möglichen Wetten. Man kann auf Gesamtsieger, Etappensieger, Wertungen und mehr wetten.
Boni sind attraktiv. Doch nur wenn die Bedingungen überhaupt erfüllbar sind, kann man sie genießen. Deshalb lohnt sich ein genaues Hinschauen beim Anbieter.
Viele Wettanbieter haben Radwetten gar nicht im Angebot. Tipico bietet zum Beispiel Radsportwetten an. Das Angebot ist aber sehr saisonbedingt.
Wer neu ist, sollte sich die Meinungen von Experten einholen, bevor er eine Wette platziert. Diese klären über die Verfassung der Sportler, deren Schwächen und Stärken auf. Das Verfolgen des Radsport-Events kann natürlich auch von Vorteil sein.